Der AC Mailand steht kurz vor dem Abschluss einer Vereinbarung mit Markus Krosche, dem ehemaligen Sportdirektor von Eintracht Frankfurt, um ihn als neuen Fußballchef in die Führungsstruktur der Rossoneri aufzunehmen. Branchenquellen zufolge befinden sich die Verhandlungen inzwischen in einem fortgeschrittenen Stadium und das Rossoneri-Management ist hinsichtlich einer raschen Schließung optimistisch, motiviert durch die Notwendigkeit, das operative Management des Clubs zu stärken.
Der 46-jährige Krosche wurde auf Wunsch des Mailänder Trainers Gerry Cardinale von seinem Posten bei der Eintracht entbunden. Obwohl er in Deutschland keine operativen Funktionen mehr innehat, bleibt der Manager formal mit der Eintracht verbunden und hat einen bis 2028 gültigen Vertrag. Um ihm einen Wechsel nach Mailand zu ermöglichen, wird die Eintracht von Mailand eine Entschädigung verlangen. Gerüchten zufolge soll die Ausstiegsklausel zwischen 5 und 7 Millionen Euro betragen, eine Zahl, die der Klub Via Aldo Rossi zahlen muss, um die Vereinbarung abzuschließen.
Milans Interesse an Krosche ist zuletzt nicht geweckt. Während der Sommer-Transfermarkt-Sitzung hatte der Verein bereits versucht, ihn nach Italien zu holen, doch die Eintracht hatte sich geweigert, ihren Cheftrainer zu verkaufen. Mit Krosches Rücktritt wurden die Verhandlungen entscheidend neu eröffnet und boten Milan die Möglichkeit, eine Figur mit strategischen und sportlichen Personalführungsfähigkeiten zu integrieren.
Der neue Head of Football wird für die Koordinierung der Scouting-, Nachwuchsförderungs- und Spielergewinnungsaktivitäten verantwortlich sein und zur Konsolidierung der Organisationsstruktur des Vereins beitragen. Das Rossoneri-Management hat seinen Wunsch geäußert, den Deal angesichts der nächsten Wochen des Transfermarkts und der unmittelbaren Bedürfnisse des Vereins schnell abzuschließen.
Mit Krosches Ankunft kann Milan seine interne Führung stärken und sich auf die Herausforderungen der Serie A und europäischer Wettbewerbe vorbereiten. Der Club wird die Situation weiterhin beobachten und etwaige Aktualisierungen zum endgültigen Status der Vereinbarung mitteilen.