Laut den spanischen Medien Orgullo Biri hat der FC Sevilla, der in La Liga auf Platz sechs liegt, großes Interesse am dänischen Mittelfeldspieler Pierre-Emile Højbjerg gezeigt. Der andalusische Klub will im Januar sein Mittelfeld verstärken und dabei auf die europäische Erfahrung des 31-Jährigen zurückgreifen, der bereits bei Bayern München, Southampton und Tottenham gespielt hat.
Højbjerg, aktuell bei Olympique de Marseille, steht bis Juni 2028 unter Vertrag und erhält ein Bruttogehalt von 500.000 Euro im Monat. Diese hohe Vergütung sowie die Kosten eines möglichen Transfers stellen ein großes Hindernis für die sevillanischen Führungskräfte dar. Orgullo Biri weist darauf hin, dass Sevilla zunächst finanzielle Mittel, insbesondere durch Spielerverkäufe, freisetzen muss, bevor ein Angebot in Betracht gezogen werden kann. Auch die Höhe der Überweisung wäre ein entscheidender Faktor bei der Verhandlung.
In Marseille ist die Situation von Højbjerg bereits Gegenstand von Diskussionen. Der Spieler hätte den Wunsch geäußert, diesen Winter zu gehen, was es OM ermöglichen würde, seine Gehaltsliste zu kürzen, wenn eine Einigung erzielt wird. Der Marseille-Klub muss daher eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung finden, um einen möglichen Abgang Wirklichkeit werden zu lassen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sevillas Interesse an Højbjerg klar ist, die finanzielle Frage bleibt jedoch zentral. Wenn es dem andalusischen Klub gelingt, die nötigen Mittel zu mobilisieren, könnte der Transfer noch während der Winter-Transferperiode zustande kommen und Marseille somit die Möglichkeit bieten, seinen Kader neu auszurichten.
