Der junge Mittelfeldspieler Adin Licina, derzeit an Cremonese ausgeliehen, könnte den grau-roten Klub bereits im Januar verlassen. Seine Leistungen, bei denen Juventus in sieben Spielen im italienischen Pokal und in der Serie B zwei Tore erzielte, erregten die Aufmerksamkeit zweier europäischer Vereine: Brighton & Hove Albion in der Premier League und RB Leipzig in der Bundesliga.
Der 2007 geborene Licina war im vergangenen Februar ablösefrei von seinem Mutterverein Bayern München zu Juventus Turin transferiert worden. Seitdem hat er sich als Schlüsselelement für Cremonese erwiesen und mit Toren und Assists zu einer Meisterschaft beigetragen, in der der Verein eine schwierige Phase durchmacht, insbesondere nach dem jüngsten Trainerwechsel. Trotz seines jungen Alters hat der Mittelfeldspieler bereits ein spielerisches Niveau gezeigt, das ausländische Beobachter beeindruckt hat.
Laut Sky Sport-Quellen muss Juventus, Inhaber der Karte, entscheiden, ob Licina seine Erfahrung in der Serie B fortsetzen darf oder ob er ein Angebot von einem der beiden interessierten Vereine annimmt. Ein Transfer nach Brighton oder Leipzig würde für Juventus einen erheblichen Kapitalgewinn bedeuten, da der Spieler ablösefrei vom FC Bayern übernommen wurde. Allerdings verfügt Cremonese über wenig Verhandlungsmacht: Alle Verhandlungen müssen den Willen des Klubs respektieren, dem das deutsche Talent gehört.
Der grau-rote Klub riskiert, bereits nach sechs Monaten der Zusammenarbeit eine seiner Stärken zu verlieren. Sollte Juventus ein Angebot annehmen, müssten die Cremoneser ihre Mannschaftsstrategie für den Rest der Saison überdenken. Die endgültige Entscheidung liegt derzeit beim Juventus-Management, das die wirtschaftlichen Vorteile gegen die Notwendigkeit abwägen muss, einen Schlüsselspieler zu Hause zu behalten. Das Transferfenster im Januar verspricht daher ein entscheidender Moment für Licina und die beiden beteiligten Teams zu werden.