Das Schlichtungsverfahren gegen Lameck Banda wurde zugunsten von Lecce eingestellt, das Urteil bestätigte eine schwere Pflichtverletzung des Spielers und eine Geldstrafe von 256.250 Euro. Der neapolitanische Verein akzeptierte die Entscheidung der Justizbehörde und forderte die FIFA auf, das Verfahren gegen Banda und den Al-Swehly Sports Club fortzusetzen.
Unterdessen muss Inter mit einer Reihe von Verletzungen zurechtkommen, die sich auf die Abwehr ausgewirkt haben. Nach der 3:4-Niederlage gegen Club Brügge in der Champions League musste Cristian Chivu den Ausfall von Lautaro Martínez und Benjamin Pavard verkraften. Der Franzose ist an den Adduktoren seines rechten Oberschenkels verletzt und wird mindestens zwanzig Tage ausfallen. Da auch John Stones nicht verfügbar ist, beschränken sich die Defensivoptionen auf Bisseck, Akanji und Bastoni, wobei Carlos Augusto eine mögliche Alternative darstellt. Der Trainer berücksichtigte auch Leonardo Noah Bovio, den Verteidiger der U23, und Gabriele Re Cecconi, um den jungen Spielern Raum zu geben.
Chivu betonte, wie wichtig es sei, nach der Niederlage im Europapokal nicht zu dramatisieren, und sagte, der Verein müsse Verantwortung übernehmen und reagieren. Gleichzeitig hat sich die Aufmerksamkeit auf die Zukunft von Federico Chiesa verlagert, der eine nicht sehr positive dritte Saison bei Liverpool hatte und im Januar gehen könnte. Inter, Lazio Rom und Atalanta verhandeln mit dem ehemaligen Juventus-Spieler, doch sein Gehalt von über sechs Millionen Euro stellt für die Biancocelesti ein Hindernis dar.
In Rom sprach Donyell Malen über seine hervorragende Wirkung und sein unmittelbares Verständnis für Paulo Dybala. Der Niederländer erklärte, dass er Aston Villa verlassen habe, um weiter zu spielen, und sagte, er sei vom Potenzial von Gasperinis Team überzeugt. Auf die Frage, ob er gegen Lautaro hätte punkten sollen, antwortete er selbstbewusst: „Das würde ich sagen.“
Lecce gewann jedoch das Schiedsverfahren gegen Banda, das Urteil bestätigte die schwere Pflichtverletzung des Spielers und eine Geldstrafe von 256.250 Euro. Der Verein forderte die FIFA auf, das Verfahren gegen Banda und den Al-Swehly Sports Club fortzusetzen, und ließ die Angelegenheit vor dem internationalen Verband offen.