Der spanische Leichtathletikverband äußerte tiefe Trauer über den Tod der Sportlerin Julita Gallego, die bei einem Zusammenstoß zweier Züge in der Provinz Toledo ums Leben kam. Gallego ist einer der bekanntesten Weitspringer im spanischen Sport und erreichte bei den Antequera-Meisterschaften 2023 eine Bestweite von 5,90 Metern. Er vertrat den Club A. D. Sprint mit Sitz in Madrid.
Nach Aussagen des spanischen Verkehrsministers Oscar Puente ereignete sich der Unfall in Orda, wo ein staatlicher Renfe-Zug mit dem Heck eines angehaltenen Privatzugs kollidierte. Der Minister wies darauf hin, dass die Ursache der Kollision ein unerklärlicher Fehler der Zugleitzentrale war, der Fragen zur Sicherheit der Eisenbahnstrecken des Landes aufwirft. Bei dem Unfall kamen mindestens 69 Menschen ums Leben, was die Sport- und Medienkreise tief betroffen machte.
In einer offiziellen Erklärung drückte der spanische Verband Gallegos Familie, Freunden und Kollegen im Verein sein Beileid aus und brachte ihnen seine Unterstützung in diesen schwierigen Momenten zum Ausdruck. Der Verband betonte außerdem die Bedeutung der Solidarität zwischen allen Sportkreisen in Spanien und drückte seine tiefe Anteilnahme über den Verlust eines seiner talentierten Champions aus.
Der Vorfall wirkte sich auch auf den spanischen Fußballplan aus, da der spanische Fußballverband beschloss, die für Mittwoch geplanten Spiele der Copa del Rey zu verschieben, um den Opfern zu gedenken und ihnen Respekt zu erweisen. Dies zeigt das Engagement des spanischen Sports, mit traumatischen Ereignissen mit Respekt und Mitgefühl umzugehen und gleichzeitig die Sicherheit von Spielern und Fans gleichermaßen zu gewährleisten.