Inter schloss das Jahr mit einem Umsatz von 525,2 Millionen Euro ab, was einer Steigerung von 49,3 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Ergebnis wurde maßgeblich durch die Nichtteilnahme an den späteren Phasen der Champions League beeinflusst, wobei das Finale sowie die Viertelfinals und Halbfinals durch ein einziges Sechzehntelfinale gegen BodoGlimt ersetzt wurden und damit das profitabelste Event der Europameisterschaft entfiel.
Zu den Hauptursachen für den Rückgang zählen die Einnahmen an den Kinokassen, die ohne die Champions-League-Spiele deutlich zurückgingen, und die Einnahmen aus dem UEFA-Fernsehen, die im Vergleich zu 136,8 Millionen im Vorjahr auf 73,8 Millionen Euro sanken, was einem Nettorückgang von 63 % entspricht. Auch die FIFA-Preise für die Klub-Weltmeisterschaft erlitten einen Rückgang um 31,4 Millionen Euro aufgrund des Wegfalls dieser Veranstaltung. Trotz dieser Rückgänge verzeichneten die kommerziellen Einnahmen und Lizenzgebühren einen deutlichen Anstieg von 44,1 auf 51,7 Millionen Euro, während die sonstigen Einnahmen und sonstigen Einnahmen auf 53 Millionen stiegen, verglichen mit 21,5 Millionen am 30. Juni 2025.
Aus der Bilanz geht hervor, dass der Wert der Produktion insgesamt um 49,286 Millionen Euro gesunken ist, was hauptsächlich auf geringere Einnahmen aus Radio- und Fernseheinnahmen, verschiedene kommerzielle Einnahmen und Lizenzgebühren sowie Kapitalgewinne aus dem Verkauf von Aufführungsrechten der Spieler und andere sonstige Einnahmen und Erträge zurückzuführen ist. Allerdings trugen Kapitalgewinne im Berichtszeitraum dazu bei, den Rückgang des Gesamtumsatzes um 50 % auszugleichen.
Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die mit der fehlenden Teilnahme an den fortgeschrittenen Phasen der Champions League und dem Ausbleiben der Klub-Weltmeisterschaft verbunden sind, hat Inter bewiesen, dass es dank der Steigerung der kommerziellen Einnahmen und Lizenzgebühren eine relativ stabile Finanzlage aufrechterhalten kann. Das Unternehmen muss sich nun darauf konzentrieren, die Fernseheinnahmen zurückzugewinnen und neue Sponsoringmöglichkeiten zu nutzen, um die in den lukrativsten Phasen des europäischen Wettbewerbs verlorenen Anteile zurückzugewinnen.
