Inter errang in Venedig den Sieg mit einem 2:0-Ergebnis, das Ergebnis war jedoch zwei sensationellen Eigentoren des Genua-Klubs zu verdanken. Das Spiel, das im Allianz-Stadion stattfand, war für die Nerazzurri von Momenten großer Spannung geprägt, die sich mit einer venezianischen Abwehr auseinandersetzen mussten, die versuchte, das Spiel zu beenden und die sich bietenden Chancen zu nutzen.
Von Beginn an zeigte Inter einen aggressiven Ansatz, wobei Aleksandar Stanković das Spiel gegen seinen Bruder Filip begann und sein Vater Dejan auf dem Platz stand. Trainer Cristian Chivu konzentrierte sich auf eine Offensivabteilung bestehend aus Bonny, Thuram und Provedel, während die Verteidigung von Sucic und Zielinski angeführt wurde. Trotz des Drucks hatten die Nerazzurri Schwierigkeiten, sich konkrete Möglichkeiten zu erarbeiten: Lauberbachs Latte, zwei Abseitstore und ein knapp hoher Kopfball verhinderten, dass sie die Führung durchbrechen konnten.
Der Wendepunkt kam gegen Ende des Spiels. In der 80. Minute startete Thuram eine Flanke, die dank Moreno, der Stanković traf, im Netz landete. Kurz darauf schoss Halhal einen Kopfball, der nach einem weiteren Kopfball von Carlos Augusto im eigenen Tor landete. Diese beiden Eigentore sicherten Inter die zwei für den Sieg nötigen Punkte.
Nach dem Spiel erklärte Trainer Chivu: „Es gibt wenig zu analysieren, wir haben schlecht gespielt.“ Er fügte hinzu, dass die Mannschaft die Bilanz akzeptieren müsse, um nicht zu verlieren, und dass das Glück zu ihren Gunsten gewirkt habe. Torhüter Provedel parierte mehrfach und hielt die Mannschaft im Spiel. An der Venezia-Front äußerte Trainer Nicola seine Unzufriedenheit mit einem Zusammenstoß zwischen Carlos Augusto und Sohm, erklärte jedoch, dass er die Entscheidung des Schiedsrichters akzeptiere. Er betonte, wie wichtig es sei, weiterhin an Details zu arbeiten und das Vertrauen in das Team aufrechtzuerhalten.
Mit diesem Sieg erhöht Inter seinen Punktestand in der Serie A um drei Punkte, während Venezia in der Gesamtwertung weiterhin in einer heiklen Position bleibt. Das Spiel verdeutlichte die Notwendigkeit, die Offensivpräzision zu verbessern und Drucksituationen besser zu bewältigen. Für Inter wird die nächste Herausforderung darin bestehen, seine Tabellenposition zu festigen, während Venezia in den nächsten Spielen versuchen muss, Boden gutzumachen.