Im Finale der Weltmeisterschaft 2026 verlor Argentinien gegen Spanien mit 0:1 und das Spiel wurde im Elfmeterschießen entschieden. Der argentinische Mittelfeldspieler Enzo Fernández, der mit der Albiceleste in Katar 2022 Meister wurde und jetzt für Manchester City spielt, erklärte in einem Interview mit dem argentinischen Medium @losedul, dass die Mannschaft seiner Meinung nach das Elfmeterschießen gewonnen hätte. „Im Elfmeterschießen hätten wir gewonnen“, sagte Fernández und nannte den argentinischen Stürmer Dibu Martínez den Spieler, der im Elfmeterschießen „nicht scheitert“, obwohl er mit einer Fingerverletzung gespielt hat.
Der 25-jährige Spieler erinnerte daran, dass La Roja während des Spiels „überlegen“ war und dass die Niederlage nicht auf interne Probleme in der Umkleidekabine zurückzuführen sei. „Nichts ist passiert, alles war eine Lüge, erfunden“, sagte er und bestritt jeglichen Konflikt innerhalb der Mannschaft. Fernández sprach auch über den emotionalen Moment des Abschieds von Lionel Messi aus der Nationalmannschaft und beschrieb ihn als „einen sehr großen Schmerz“.
Zu seiner Karriere erklärte Fernández, dass er am 1. September nach einem Transfer von Chelsea für 145 Millionen Euro zu Manchester City gewechselt sei. Zuvor war er über Benfica Lissabon gegangen, wohin er nach seinem Abschied von River Plate kam, und hatte zuvor für den argentinischen Verein gespielt. Der Mittelfeldspieler erwähnte auch, dass er beim Etihad-Klub einen Vertrag bis 2031 habe, er aber plane, in Zukunft zu River Plate zurückzukehren, um „Dinge zu gewinnen und die River-Welt länger zu genießen, als ich dort war“.
Der argentinische Stürmer, der in der 93. Minute des Finales ebenfalls vom Platz gestellt wurde, kam zu dem Schluss, dass das Ergebnis des Elfmeterschießens anders ausgefallen wäre, wenn die Mannschaft das Vertrauen in ihre Schlüsselspieler aufrechterhalten hätte. „Wir hatten Dibu. Wir wussten, dass er dort nicht versagt“, betonte er. Mit diesen Kommentaren macht Fernández deutlich, dass es bei seiner Einschätzung des Spiels um die Ausführung der Strafstöße und nicht um die taktischen Entscheidungen des Schiedsrichters geht. Die nächste Etappe für das argentinische Team wird die Vorbereitung auf die Copa América 2027 sein, während Manchester City weiterhin Fernández im Mittelfeld haben wird.