Inter von Cristian Chivu steckt in der Champions League in einer regelrechten Krise. In den letzten acht europäischen Spielen hat die Nerazzurri-Mannschaft sieben Mal verloren und konnte nur ein Spiel gewinnen. Die jüngste Niederlage, 3:4 gegen Brügge im San Siro, zeigte erneut, dass der Wettbewerb für die Nerazzurri keine Komfortzone mehr darstellt, obwohl die Zahlen zunächst vielversprechend aussahen.

Chivus Debüt in der Champions League verlief zunächst positiv: In den ersten Spielen der Vorsaison errang das Team vier Siege und markierte damit einen guten Start. Allerdings entwickelte sich die Saison schnell zu einer Serie von Niederlagen gegen Spitzenteams wie Atlético Madrid, Liverpool und Arsenal. Einziger Hoffnungsschimmer war der Sieg gegen Borussia Dortmund, doch dieser blieb auf einem von Niederlagen geprägten Weg eine Ausnahme. Nach der 0:2-Auswärtsniederlage gegen die Giallorossi musste sich das Team einem neuen Block negativer Ergebnisse stellen.

Die kritischste Phase war die der Playoffs gegen Bodø/Glimt, wo Inter zwei Niederlagen hinnehmen musste, die zum Ausscheiden aus der Champions League führten. Trotzdem fand das Team mit Siegen in der Serie A und im italienischen Pokal etwas Licht, was ihm die Rückkehr in die Meisterschaft mit einem gewissen Schwung ermöglichte. Die 1:2-Auswärtsniederlage gegen Real Madrid war ein weiterer Schlag, aber die eigentliche Krise kam mit der Niederlage gegen Brügge, die Chivu in eine schwierige Lage brachte.

Der rumänische Trainer muss nun eine Lösung finden, um Inter in der Champions League wieder auf ein konkurrenzfähiges Niveau zu bringen. Das Team kann es sich nicht leisten, im prestigeträchtigsten Wettbewerb Europas nur ein Statist zu sein. Da die Saison noch im Gange ist, werden die nächsten Spiele entscheidend dafür sein, ob Inter den Trend umkehren und wieder in Form kommen kann.

TuttomercatowebDieser Artikel wurde von ScoreLens auf Basis des Originalberichts umgeschrieben und lokalisiert.
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