Borussia Dortmund hat die Kontinuität seines kroatischen Trainers NikoKovac bestätigt und seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 verlängert. Die von der Vereinspräsidentschaft unterzeichnete Vereinbarung sieht auch die Festsetzung der beiden Assistenten RobertKovac und FilipTapalovic vor und festigt damit das derzeitige technische Team.
Der 54-jährige Kovac wurde 2025 eingewechselt, als der BVB in der Bundesliga auf dem elften Platz stand. Seitdem hat er den Verein zu einer Wiedergeburt geführt: Am letzten Spieltag der Saison 2024/25 wurde die Champions-League-Qualifikation gesichert und die Mannschaft beendete die Meisterschaft auf dem zweiten Platz mit 73 Punkten, dem fünfthöchsten Ergebnis in der Vereinsgeschichte. Diese Erfolge haben das Vertrauen des Managements in seine taktische Vision und seine Fähigkeit, Spieler zu motivieren, gestärkt.
Sportdirektor LarsRicken sagte: „Mit NikoKovac sind wir seit seinem Amtsantritt auf dem richtigen Weg. Er hat die Mannschaft stetig weiterentwickelt und genießt im Verein hohe Wertschätzung. Die Erneuerung ist ein klares Zeichen für Kontinuität und Stabilität.“ Auch Vorstandsvorsitzender Carsten Cramer betonte Kovacs starke Verbundenheit zum Verein und nannte ihn „eine perfekt passende Figur für unseren Verein“.
Die Zahlen sprechen für sich: In 53 Bundesliga-Spielen an der Spitze der Dortmunder sammelte Kovac 114 Punkte, mit einem Schnitt von 2,15 Punkten pro Spiel, dem höchsten Wert, den jemals ein Trainer in der Vereinsgeschichte erzielte. Nach Bekanntgabe der Vertragsverlängerung erklärte der Trainer, er habe „eine klare Richtung für die Zukunft vorgezeichnet und wichtige Grundlagen für Wachstum gelegt. Wir wollen nicht bei den erzielten Ergebnissen stehen bleiben, sondern uns jeden Tag weiter verbessern.“
Mit dem neuen Vertrag bereitet sich der BVB darauf vor, seine Position in der Champions League zu festigen und ein stetiges Wachstum in der Bundesliga anzustreben. Der nächste Schritt wird die Definition der Strategie für die Saison 2025/26 sein, mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene aufrechtzuerhalten.
