Juventus erlitt eine entscheidende Niederlage gegen Genua, mit einem Ergebnis, das den Mangel an Energie und Zusammenhalt der Gruppe deutlich machte. Trainer Gian Piero Spalletti änderte zu Beginn der zweiten Halbzeit die Aufstellung, indem er Gatti und Alajbegovic eliminierte und Woltemade und Zhegrova einsetzte, doch diese Wahl änderte nichts am Verlauf des Spiels. Die ohnehin schon langsame und schwerfällige Juventus-Mannschaft blieb in Schwierigkeiten, da die Verteidiger offenbar nicht in der Lage waren, mit dem Tempo des Balls mitzuhalten.
Im Rahmen des Spiels gab Spalletti Kolo Muani eine Chance, nachdem er Woltemade aufgegeben hatte. Allerdings gelang es Muani nicht, die gewünschte Wirkung zu erzielen, er ließ zu, dass er übersehen wurde und trug nicht wesentlich zum Spiel bei. Im Gegenteil, der bosnische Mittelfeldspieler Alajbegovic galt trotz guter technischer Qualitäten als zu wenig physisch für das Tempo der Marassi. Auch Verteidiger Sarr wurde als inkonsistent beschrieben, während De Rossi sechs Spieler in der Startelf wechselte und nur Østigard, Vasquez, Ellertsson und Frendrup sowie Torwart Bijlow behielt.
Genua hingegen zeigte spürbare Energie und nutzte die Schwächen von Juventus aus. Der montenegrinische Mittelfeldspieler Osmajic führte den Ballbesitz an, während Vitinha Chancen für Kalulu kreierte. Baldanzis Tor, das auf einem Dreieck mit Ellertsson aufbaute, markierte den Auftakt des Spiels, gefolgt von einem zweiten Tor, das Genuas Überlegenheit festigte. Die Jugendverteidigung des Vereins bewies eine gute Organisation und schloss die Bianconeri zu einer schwer zu überwindenden Festung zusammen.
In der Pause versuchte Spalletti, mehr Angriffsspieler auf das Feld zu bringen, aber Juventus konnte die Situation nicht verbessern. Die Mannschaft zeigte einige Verwirrung und eine Reihe von Ballverlusten, wodurch Genua die Kontrolle über das Spiel behalten konnte. Obwohl einige Spieler wie Cabal und Boga versuchten, die Mannschaft wieder ins Spiel zu bringen, konnte Juventus das Spiel nicht zurückgewinnen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Niederlage gegen Genua die Defizite von Juventus in Bezug auf Energie, Zusammenhalt und die Fähigkeit, Chancen zu nutzen, deutlich gemacht hat. Obwohl Spalletti versuchte, taktische Änderungen vorzunehmen, gelang es ihm nicht, die Situation umzukehren. Der Verein muss nun darüber nachdenken, wie er seine Defensiv- und Offensivstruktur verbessern kann, um ähnliche Ergebnisse in Zukunft zu vermeiden.
