Roberto Beccantini, TMW-Kommentator, beschrieb Cagliaris Leistung gegen Juventus grob und betonte die Widerstandsfähigkeit des sardischen Klubs und die Zerbrechlichkeit der alten Mannschaft. Im Spiel am 17. Januar trennte sich Cagliari mit einem 1:1-Unentschieden, aber das Spiel wurde von Ballbesitz und Cagliaris solider Verteidigung dominiert, die 78 % Ballbesitz hielt und die Chancen von Juventus auf nur fünf Schüsse beschränkte, von denen nur einer ein Tor war.
Der Treffer von Juventus fiel dank Mazzitelli in der 65. Minute, doch Cagliari reagierte sofort mit einer Aktion von Daniel Maldini in der 20. Minute, der ein weiteres Tor erzielte und das Spiel unentschieden beendete. Beccantini betonte, dass Juventus Schwierigkeiten hatte, Räume zu finden und gefährliche Möglichkeiten zu schaffen, da sich der Ball nutzlos hin und her bewegte, ohne dass es zu entscheidenden Schüssen kam. Die von Vicario angeführte Verteidigung von Cagliari neutralisierte die Angriffsversuche von Juventus, während das Mittelfeld das Tempo des Spiels kontrollierte.
Trotz der guten Defensivleistung zeigte Cagliari einige Schwächen, insbesondere im Management von Auswechslungen. Beccantini kritisierte das Eingreifen von Cambiaso und Woltemade und betonte, dass ihre Anwesenheit nicht zur Verbesserung der Situation beitrug. Darüber hinaus erwähnte er die Schwierigkeiten einiger Spieler wie Zhegrova und Alajbegovic, trotz ihrer Bemühungen, zu dribbeln und zu flanken, Torchancen zu schaffen.
Der Kommentator betonte, dass Cagliari trotz des Sieges noch einen schwierigen Weg vor sich habe und seine Fähigkeit, Tore zu erzielen, verbessern müsse. Es machte auch die Fragilität der alten Mannschaft deutlich, die ihre Stärke und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf nationaler Ebene verloren hat. Abschließend sagte Beccantini, dass Cagliari ein „fester Drahtseilakt“ sei, der bewiesen habe, dass es in der Lage sei, den stärksten Mannschaften standzuhalten, aber dass es noch daran arbeiten müsse, seine Fähigkeit zu verbessern, Tore zu schießen und auf nationaler Ebene konkurrenzfähig zu sein.
